Tell24: Nachgefragt bei Barbara Bär

 

Nach 8 spielfreien Jahren feiern die Tellspiele am 24. August Premiere. Nachgefragt bei Tellspiel-Präsidentin Barbara Bär.

Was unterscheidet die diesjährige Tell-Inszenierung von jenen in der Vergangenheit?

In diesem Jahr erhält die Rolle des Parricida, an Gewicht. In vergangenen Inszenierungen kam die Figur des Verwandtenmörder, der im fünften Akt erscheint, gar nicht vor. In Tell24 wird er eine zentrale Figur sein. Aussergewöhnlich ist dieses Mal sicher auch, dass mehr Frauen im Ensemble mitspielen. Unsere Regisseurin hat es geschafft, talentierten Frauen eine Rolle zu geben, was sehr spannend ist. Die Tellspiele 2024 werden somit eindeutig weiblicher!

Welche Herausforderungen galt es, im Rahmen der Vorbereitungen zu bewältigen?

Acht lange Jahre konnten wir die Tellspiele nicht auf die Bühne bringen. Hinzu kommt, dass Corona die Gesellschaft verändert hat. Es war eine grosse Herausforderung, die Motivation in den Spielerinnen und Spielern wieder zu wecken und sie dafür zu begeistern, über einen langen Zeitraum viel Freizeit und Energie für dieses Projekt aufzubringen. Das ist uns wunderbar gelungen, das Ensemble strotzt vor Energie und Begeisterung!

Was ist Ihr persönliches Highlight an den diesjährigen Tellspielen?

Die grosse Gemeinschaft, zu der auch ich gehören darf, ist definitiv mein persönliches Highlight. Die Stimmung im Ensemble ist grandios. Jeder und jede ist mit mitreissender Leidenschaft und Energie dabei, das ist unbeschreiblich. Nehmen wir ein kleines Beispiel: Es gibt während der Probearbeit Szenen, in denen die Spannung derart gross ist, dass alle mucksmäuschenstill dem Spiel lauschen – solche Momente sind einmalig.

Vielen Dank Barbara Bär!

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