Nachgefragt bei Franziska Dahinden

Ab dem 7. September wird “Der fidele Bauer” vom forum musikbühne uri aufgeführt. Grund genug, um bei Franziska Dahinden, Produktionsleiterin, Regisseurin und Sängerin, nachzufragen:

Wo liegen die grössten Herausforderungen, wenn man eine Operette wie den «fidelen Bauer» auf die Bühne bringen will?¨

Allem voran kommt die Organisation des OK und der Verantwortlichen in der Produktion.

Die Reservation aller Räumlichkeiten, die Bekanntgabe aller Aufführungs- und Probedaten ist ein zweiter Schritt.

Eine grosse Herausforderung für die Regie ist es, alle Rollen möglichst ideal zu besetzen. Wir versuchen nach Möglichkeit, kein Casting zu machen, sondern die Leute die gerne mitwirken würden, in den gegebenen Rollen möglichst optimal einzusetzen. Diese Arbeit ist zeitintensiv, es ist allerdings ein Teil der Arbeit, der mir grossen Spass macht.

Was ebenfalls eine riesige Herausforderung darstellt, ist es, für 70 vielbeschäftigte Leute einen Probenplan zu erstellen, der für alle passt.

Die Probenarbeit und natürlich die Aufführungen sind nach all diesen organisatorischen Dingen das “Dessert”, der sehr schöne Teil am Ganzen.

Wie fest hat dich dein privates Umfeld aus kultureller Sicht geprägt?

Meinen Eltern waren Musik und Literatur sehr wichtig. Dass ich diese Dinge in der Jugend kennenlernen durfte, dafür bin ich sehr dankbar.

Was reizt dich am Spiel mit unterschiedlichen Generationen?

Damit habe ich einfach nur wunderbare Erfahrungen gemacht. Verschiedene Generationen können sich gegenseitig neue Impulse geben und inspirieren.

Welche andere Operette würdest du gerne einmal aufführen?

Kommt darauf an ob als Sängerin oder als Regisseurin, denn da favorisiere ich 2 gegensätzliche Stilrichtungen. Ich singe gerne sehr “klassisch”. Beim Inszenieren interessieren mich jedoch Stücke, im denen man sich als Regie aber auch als Mitspieler etwas ” austoben” und viel von sich hineingeben kann.

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