Nachgefragt bei Uwe Krüger

Uwe und Jens Krüger konzertierten  zusammen mit ihrem Bassisten Joel Landsberg am 12.05.2019  im Theater Uri. Grund genug um vor dem Konzert bei Uwe Krüger nachzufragen:

Mit den Jahren hat sich eine gute Freundschaft zwischen dem Theater Uri und Euch entwickelt. Was sind die Beweggründe, dass ihr immer wieder nach Altdorf zurückkehrt?

Wir haben seit den 1980er Jahren erst als Appalachian Barn Orchestra, und dann später als Krüger Brothers das grosse Glück gehabt, bis heute eine einmalige Freundschaft mit dem Urner Publikum erleben zu dürfen. Das Theater Uri ist in unserem Tourneeplan ein wichtiges Datum, vor allem auch wegen den vielen persönlichen Freunden, die wir gerne in den fantastischen Saal in Altdorf einladen. Die Direktion des Theaters hat uns seit je mit unseren verschiedensten Programmen kompetent und enthusiastisch unterstützt, was nicht selbstverständlich ist. Wir sind sehr dankbar, dass wir wieder Zeit in Altdorf verbringen durften.

Was darf das Publikum am 12.5.2019 von eurem Konzert im Theater Uri erwarten?

Nachdem wir im Januar unsere erfolgreiche Tournee mit Carlo und Maja Brunner erleben durften, wollen wir wieder einmal ein volles Trio-Programm in die Schweiz bringen, was wir seit einiger Zeit nicht gemacht haben. Nach der grossartigen “Spirit of the Rockies” Produktion mit dem Kammerorchester aus Tennessee, und dem Auftritt mit dem Kontras Quartet aus Chicago ist es wieder einmal Zeit, Krüger Pur zu erleben. Wir werden unser aktuelles Konzert-und Festivalprogramm präsentieren, wieder mit dem fantastischen Sound von Tucton und unserem Weltklassetontechniker David Spears.  Am gleichen Abend findet die Verleihung des “Prix Walo” statt, für den wir dieses Jahr nominiert sind. Aber das Fest für uns findet durch den Auftritt in Altdorf seinen Höhepunkt.

Ihr musiziert schon sehr lange Zeit zusammen. Was beeinflusst eure musikalische Tätigkeit?

Unsere musikalische Arbeit besteht zu einem grossen Teil aus dem Erarbeiten neuer Arrangements für die anspruchsvollen  Instrumentalkompositionen von Jens,  meiner Lieder, und dem Gestalten von Fremdkompositionen, mit denen wir unser Program ergänzen. Das nimmt die meiste Zeit in Anspruch wenn wir Zuhause in North Carolina sind. Die andere Seite unseres Schaffens ist der Tourneebetrieb, der uns dieses Jahr neben den USA und der Schweiz sogar bis nach Südafrika und Australien führen wird. Wir geben Konzerte im Trio, mit dem Quartet und mit Symphonieorchestern mit jeweils speziellen Programmen, was uns ganz schön auf Trab hält. Neben dem Live auftreten verbringen wir auch immer wieder Zeit in unserem Tonstudio und produzieren Aufnahmen für unsere CD’s.  Workshops und Akademieunterricht rundet dann unser Schaffen ab.

Wir sind seit 1995 mit Joel Landsberg am Bass unterwegs. Diese Zusammenarbeit ist bis heute äusserst fruchtbar und wir haben immer noch unheimlich Spass, miteinander Musik zu machen.

Beeinflusst wird unsere Musik vor allem von der Suche nach den schönen Momenten und Begegnungen des Lebens. Wir erleben auf unseren Reisen und bei unserer Arbeit so viele verschiedene Welten, und unsere Erfahrungen und Gedanken finden immer wieder den Weg in unsere Musik. So wird jeder Auftritt zum Erlebnis, für uns, aber vor allem auch für unser Publikum.

 

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